Warum Ihr Plastiklöffel gefährlicher ist als Sie denken – und welches Material Profiköche seit Jahren verschweigen

Der Schaumlöffel ist eines jener Küchenutensilien, das jahrzehntelang als nebensächlich galt – bis man versucht, heiße Gnocchi aus dem Topf zu holen und der Plastikgriff sich weich anfühlt. Kaum ein anderes Werkzeug wird häufiger in siedendes Wasser getaucht, mit Fett, Stärke und Eiweiß konfrontiert – und gleichzeitig so selten hinterfragt. Dabei entscheidet die Qualität des Schaumlöffels über Sicherheit, Präzision und Haltbarkeit.

Viele Haushalte besitzen mindestens zwei oder drei Modelle: billige Löffel aus dünnem Plastik, verbogene Metallsiebe vom Discounter, ein modisches Silikonmodell, das nach kurzer Zeit nachgibt. Diese Vielfalt zeigt weniger Vielfalt als Orientierungslosigkeit. Die wichtigsten Fragen werden selten gestellt: Welches Material widersteht wirklich hohen Temperaturen? Welche Form verhindert Verbrühungen? Und was unterscheidet Edelstahl 18/10 von „rostfreiem“ Billigstahl?

In der täglichen Küchenpraxis zeigen sich die Unterschiede oft erst nach Monaten intensiver Nutzung. Ein Löffel, der beim ersten Einsatz noch stabil wirkt, kann nach wiederholtem Kontakt mit kochendem Wasser seine Form verändern. Die Entscheidung für das richtige Material ist daher keine Frage des persönlichen Geschmacks, sondern eine des Verständnisses für die physikalischen und chemischen Prozesse, denen Küchenutensilien ausgesetzt sind.

Wer einmal einen hochwertigen Schaumlöffel in der Hand hatte, bemerkt sofort den Unterschied: das ausgewogene Gewicht, die präzise Verarbeitung, die Art, wie sich Flüssigkeit mühelos vom Sieb löst. Doch was genau macht diese Qualität aus? Und warum versagen so viele Modelle bereits nach kurzer Zeit?

Warum Plastik-Schaumlöffel unter echten Kochbedingungen versagen

Wenn Kochutensilien aus Kunststoff in kochendes Wasser oder in heiße Brühe getaucht werden, geschieht auf mikroskopischer Ebene eine Veränderung der Polymerstruktur: Weichmacher diffundieren, die Oberfläche verliert ihre Stabilität, und bei bestimmten Temperaturen beginnt das Material, sich zu verformen. Das sieht man oft an Löffeln, deren Sieb leicht konkav geworden ist oder deren Rand sich wellt.

Die Temperaturbeständigkeit von Kunststoffen variiert erheblich je nach Material. Hochwertiges Silikon hält meist bis zu 230 Grad Celsius stand, Nylon dagegen oft nur 180 Grad. Diese Grenzwerte sind jedoch theoretischer Natur – in der Praxis zeigen viele günstige Kunststofflöffel bereits bei niedrigeren Temperaturen erste Verformungserscheinungen, insbesondere wenn sie über längere Zeit Hitze ausgesetzt sind.

Diese Verformung ist mehr als ein ästhetisches Problem. Das Sieb schließt nicht mehr bündig, die Löcher verändern sich minimal und die Funktion – präzises Abschöpfen – wird beeinträchtigt. Noch kritischer: Bei minderwertigem Kunststoff können sich chemische Komponenten lösen, insbesondere bei unklarer Herkunft der Produkte. Selbst hitzebeständige Kunststoffe wie Nylon zeigen nach wiederholtem Kontakt mit heißem Fett eine chemische Alterung, die ihre Festigkeit reduziert.

Hinzu kommt ein hygienischer Aspekt: In den mikroskopischen Vertiefungen, die durch Verformung entstehen, haften Stärke- und Eiweißrückstände – ein idealer Nährboden für Mikroben. Kunststofflöffel, die in der Spülmaschine regelmäßig extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt sind, entwickeln nach einiger Zeit feine Risse, in denen sich Bakterien einnisten können.

Kurz gesagt: Plastik ist bequem, aber vergänglich. Wer regelmäßig kocht, bekommt das früher oder später zu spüren. Die scheinbare Ersparnis beim Kauf entpuppt sich als Trugschluss, wenn man die Häufigkeit des Austauschs berücksichtigt.

Korrosion und Strukturprobleme billiger Metallschaumlöffel

Der Umstieg auf Metall erscheint naheliegend. Doch zwischen „Metall“ und „Edelstahl 18/10“ liegt metallurgisch ein riesiger Unterschied. Viele günstige Modelle bestehen aus einfach legiertem Stahl – häufig minderwertige Varianten, die nur begrenzt korrosionsbeständig sind. Diese Legierungen enthalten wenig Nickel, was ihre Widerstandsfähigkeit gegen Rost deutlich reduziert.

Wenn das Sieb regelmäßig in Kontakt mit Salzwasser kommt, etwa beim Abschöpfen von Pasta, kann das Material angegriffen werden. Bei minderwertigen Legierungen ist die Schutzschicht nicht stabil genug, um dauerhaft zu bestehen. Die Folge können punktförmige Verfärbungen sein, erkennbar an kleinen braunen Flecken, die sich später zu Roststellen entwickeln können. Dieser Prozess ist nicht nur unschön: Er schwächt das Material lokal, wodurch sich das feine Maschensieb mit der Zeit durchbiegt oder sogar bricht.

Darüber hinaus fehlt billigen Löffeln oft die nötige Materialstärke. Ein zu dünnwandiger Griff überträgt die Hitze rasch auf die Hand und verbiegt sich unter dem Gewicht von Nudeln oder frittiertem Gemüse. Je länger der Griff, desto größer die Hebelwirkung – und desto deutlicher die Materialschwächen.

Ein hochwertiger Schaumlöffel aus Edelstahl 18/10 (18 Prozent Chrom, 10 Prozent Nickel) bildet hingegen eine dichte, stabile Schutzschicht. Dieser Edelstahl ist rostfrei, hygienisch und besonders langlebig. Selbst aggressives Spülmaschinenwasser greift ihn nicht an. Der Nickelanteil stabilisiert das Mikrogefüge, verleiht Glanz und macht den Stahl unempfindlich gegen Säuren und Fette. Diese Kombination ist der entscheidende Unterschied zwischen einem Küchenhelfer für zehn Jahre und einem Wegwerfartikel für eine Saison.

Allerdings hat auch Edelstahl seine Grenzen: Bei empfindlichen Töpfen mit Antihaftbeschichtung kann er mit der Zeit die Oberfläche zerkratzen. Für solche Anwendungen empfehlen sich Löffel mit Silikonkopf oder speziell abgerundeten Kanten.

Die Wissenschaft hinter einem perfekten Sieb

Was wie eine bloße Formfrage aussieht, ist tatsächlich eine Frage der Fluiddynamik und Ergonomie. Ein gutes Schaumsieb trennt Feststoffe von Flüssigkeit möglichst effizient, ohne dass der Benutzer übermäßige Kraft aufwenden muss. Die Maschenfeinheit spielt dabei eine zentrale Rolle: Je kleiner und gleichmäßiger die Öffnungen, desto präziser die Trennung. Bei dichten Lebensmitteln wie kleinen Ravioli verhindert ein feinmaschiges Sieb das Durchrutschen, während bei frittiertem Gemüse ein gröberes Raster ideal ist.

Die Krümmung der Siebfläche ist ebenso entscheidend. Ein leicht konkaves Sieb erzeugt natürliche Stabilität gegen Druck. Zu flach – und Lebensmittel rutschen; zu tief – und Flüssigkeit sammelt sich. Der Winkel zwischen Griff und Sieb erlaubt bei gut durchdachten Modellen, das Sieb flach in Flüssigkeit zu tauchen, ohne sich über den Topf lehnen zu müssen. Das reduziert den Kontakt mit Dampf und beugt Verbrühungen vor.

In Kombination ergeben diese Parameter ein Werkzeug, das nicht nur funktioniert, sondern ergonomisch angenehm zu bedienen ist. Genau das wird in billigen Produkten meist vernachlässigt: Die Maschen sind unregelmäßig gestanzt, der Griffwinkel zufällig, und die Gewichtsverteilung unstet. Sobald man viel kocht, spürt man diese Mängel an Handgelenk und Rücken.

Die Bedeutung dieser Details wird oft erst im direkten Vergleich sichtbar. Wer einmal einen präzise gefertigten Schaumlöffel neben einem Billigmodell verwendet hat, versteht sofort, warum Profiköche auf bestimmte Marken schwören.

Worauf beim Kauf eines langlebigen Schaumlöffels zu achten ist

Ein Schaumlöffel ist kein Konsumartikel – er ist ein präzisionsmechanisches Werkzeug im Kleinformat. Wer die wichtigsten Aspekte versteht, kauft nur einmal. Die Materialqualität steht dabei an erster Stelle: Edelstahl 18/10, auch als AISI 304 bekannt, ist der Standard für professionelle Küchen. Löffel ohne Materialkennzeichnung besser meiden, da hier oft minderwertige Legierungen verwendet werden.

Die Grifflänge und Balance entscheidet darüber, wie anstrengend das Arbeiten über längere Zeit wird. Ein optimaler Griff sollte mindestens 30 Zentimeter messen, aus Vollstahl oder hitzebeständigem Verbundmaterial bestehen und rutschfest bleiben, auch wenn er nass ist. Schweißpunkte zwischen Griff und Sieb müssen glatt verschmolzen sein, sonst dringt Wasser ein und kann langfristig Probleme verursachen. Hochwertige Modelle weisen hier eine perfekte, kaum sichtbare Verschmelzung auf.

Besonders bei feinmaschigen Modellen sollte der äußere Rand doppelt umgebördelt sein – das verhindert Verformung bei hohen Temperaturen und erhöht die Stabilität beim Heben schwerer Lebensmittel. Echte 18/10-Löffel sind gegen Reinigungschemie resistent. Modelle, bei denen der Hersteller Handwäsche empfiehlt, weisen oft Legierungsdefizite auf oder verwenden Materialien, die nicht für den Langzeitgebrauch konzipiert sind.

Eine einmalige Investition von 25 bis 40 Euro in ein hochwertiges Modell ist wirtschaftlich klüger als fünf Billigkäufe à 8 Euro. Die Lebensdauer professioneller Schaumlöffel liegt bei korrekter Pflege deutlich über zehn Jahren. Diese Langfristperspektive berücksichtigen die wenigsten Käufer beim ersten Blick ins Regal.

Pflegehinweise, die kaum jemand kennt

Auch der beste Edelstahl profitiert von sachgerechter Pflege. Viele Nutzer übersehen Aspekte, die die Lebensdauer still verkürzen. Nach dem Kochen den Löffel sofort abspülen, nicht im Topf liegen lassen. Auch rostfreier Edelstahl kann durch längeren Kontakt mit Salzlösungen beeinträchtigt werden, insbesondere an Schweißnähten oder Kanten.

Scharfe Scheuermittel sollten gemieden werden – sie können die Oberfläche beschädigen und mikroskopische Kratzer hinterlassen, in denen sich Ablagerungen festsetzen. Besser sind weiche Schwämme oder Mikrofasertücher. Nach jedem Gebrauch gründlich reinigen, um Fett- und Stärkerückstände zu entfernen. Diese können sich sonst in den Maschen festsetzen und mit der Zeit die Funktionalität beeinträchtigen.

Die Aufbewahrung an einem Haken oder einer Stange verhindert Kontakt mit anderen Metallgegenständen und schützt das Sieb vor Deformation. In überfüllten Schubladen kann das feine Maschenwerk verbogen werden. Solche Details verlängern die Lebensdauer eines guten Schaumlöffels enorm – und sie sind es, die Profiköche automatisch berücksichtigen. Die Pflege ist nicht aufwendig, aber konsequent angewandt macht sie den Unterschied zwischen einem Jahrzehnt zuverlässiger Nutzung und vorzeitigem Verschleiß.

Warum Ergonomie kein Luxusdetail ist

Ein Schaumlöffel wirkt schlicht, doch bei wiederholtem Gebrauch über Jahre entscheidet seine Ergonomie über Komfort und Gesundheit. Das Durchschnittsgewicht eines Topfes mit fünf Litern Wasser beträgt rund sechs Kilogramm; das Abheben und Abschöpfen erfordert feine Handgelenksbewegungen. Wenn der Griff schlecht ausbalanciert ist oder zu kurz, wird ungewollt Druck auf die Unterarmsehnen ausgeübt.

Ein ergonomisch gestalteter Griff mit leicht strukturiertem Übergang reduziert diese Belastung. Materialien wie Silikonbeschichtung oder hitzebeständiges Polypropylen sind unproblematisch, solange sie nur im Griffbereich vorkommen und für die entsprechenden Temperaturen ausgelegt sind. Der Griff sollte eine leichte Wölbung nach innen haben – das verhindert Rutschen bei Fettkontakt und erleichtert präzises Arbeiten.

Die Form des Griffs beeinflusst auch die Kraftübertragung. Ein zu dünner Griff konzentriert den Druck auf eine kleine Handfläche und wird schnell unangenehm. Ein zu dicker Griff lässt sich schwer umfassen und reduziert die Kontrolle. Die optimale Dicke liegt zwischen 1,5 und 2 Zentimetern – ein Maß, das sich in professionellen Küchen bewährt hat.

Wer täglich kocht, sollte auf solche Details achten. Sie sind keine Komfortfrage, sondern reduzieren langfristig Beschwerden durch wiederholte Mikrobewegungen. Gerade bei Menschen, die beruflich oder hobbymäßig viel Zeit in der Küche verbringen, summieren sich kleine ergonomische Mängel über die Jahre zu spürbaren Belastungen.

Ökologische und gesundheitliche Argumente für Edelstahl

Ein Aspekt, der oft übersehen wird: Edelstahl ist vollständig recycelbar. Während Plastik beim Recycling Qualität verliert, behält Edelstahl seine strukturelle Integrität. Ein hochwertiger Schaumlöffel verursacht über seinen gesamten Lebenszyklus einen deutlich geringeren ökologischen Fußabdruck als fünf minderwertige Modelle, die alle paar Jahre ersetzt werden müssen.

Die Produktion von Edelstahl erfordert zwar Energie, doch diese Investition amortisiert sich durch die extreme Langlebigkeit. Ein Löffel, der zwanzig Jahre hält, verbraucht in seiner Gesamtbilanz weniger Ressourcen als vier kurzlebige Kunststoffmodelle. Diese Perspektive wird in Zeiten wachsenden Umweltbewusstseins immer relevanter.

Auch gesundheitlich ist Edelstahl vorteilhaft: Er ist inert, gibt keine Stoffe an Lebensmittel ab und kann mit Desinfektionsmitteln behandelt werden, ohne das Material zu schwächen. Insbesondere Edelstahl 18/10 entspricht hohen internationalen Standards für Lebensmittelkontakt und wird in professionellen Küchen weltweit eingesetzt.

Damit ist er eines der wenigen Materialien, das gleichermaßen in professionellen Gastronomieküchen und in medizinischen Einrichtungen verwendet wird – ein Beweis seiner chemischen Stabilität und Hygieneeigenschaften. Diese Vielseitigkeit macht Edelstahl zum Material der Wahl für alle, die Wert auf Sicherheit und Qualität legen.

Wie Materialwissenschaft und Handwerkskunst zusammenkommen

Die Fertigung eines wirklich hochwertigen Schaumlöffels ist keine einfache Prägung. Das Sieb wird in mehreren Schritten geformt, die Löcher präzise gestanzt oder geschnitten, um perfekte Ränder zu erhalten. Anschließend wird der Griff sorgfältig befestigt und die Oberfläche veredelt. Diese Veredelung glättet mikroskopische Unebenheiten und erzeugt den typischen Glanz, der zugleich eine Funktion hat: Die glatte Oberfläche erschwert das Anhaften von Partikeln und Keimen.

Dieses Niveau an Präzision findet man selten bei Massenware. Herstellungskosten sind höher, aber das Ergebnis ist ein Werkzeug, das sich durch Haltbarkeit, Hygiene und Haptik unterscheidet. In Profiküchen, in denen ein Löffel täglich hunderte Male benutzt wird, überleben nur solche Modelle – in Privathaushalten dagegen überdauern sie Generationen.

Die Qualität zeigt sich auch in Details, die auf den ersten Blick nicht auffallen: gleichmäßige Schweißnähte, präzise Lochung des Siebs, perfekt entgratete Kanten. All diese Merkmale sind Indikatoren für sorgfältige Fertigung und hochwertige Materialien. Sie machen den Unterschied zwischen einem Werkzeug, das seinen Zweck erfüllt, und einem, das ihn perfektioniert.

Kleine Designentscheidungen mit großer Wirkung

Es gibt Details, die kaum auffallen, aber im Alltag eine spürbare Differenz machen. Eine minimale Biegung am Ende des Griffs ermöglicht das Aufhängen über dem Topfrand – ein einfaches, aber praktisches Merkmal, das verhindert, dass der Löffel in die Flüssigkeit rutscht oder auf der heißen Herdplatte abgelegt werden muss.

Einige Hersteller versehen den Griff mit einem hitzebeständigen Silikonring, der das Abrutschen in heißen Töpfen verhindert. Diese Ergänzung ist besonders bei längeren Kochvorgängen hilfreich, wenn die Hände feucht werden. Die Position der Gravur oder Prägung am Griffende dient nicht nur der Markenidentifikation; bei gut durchdachten Modellen trägt sie zur Gewichtsbalance bei und verhindert, dass der Löffel kopflastig wird.

Verstärkte Randrippen an der Siebperipherie erhöhen die Stabilität bei großen Mengen schwerer Lebensmittel. Ohne diese Verstärkung kann das Sieb bei Belastung nachgeben und sich dauerhaft verformen. Solche Details sind Indikatoren für durchdachtes Design. Wer sie erkennt, wählt automatisch besser. Sie unterscheiden Produkte, die am Reißbrett entworfen wurden, von solchen, die aus echter Küchenerfahrung entstanden sind.

Der ökonomische Wert von Qualität

Hochwertiges Kochwerkzeug wird oft übersehen, weil es nicht spektakulär wirkt. Dabei ist der wirtschaftliche Nutzen messbar. Jeder Austausch eines Billigprodukts bedeutet erneuten Ressourceneinsatz, Transportkosten und Zeitverlust. Hinzu kommt der Ärger über versagende Werkzeuge im entscheidenden Moment.

Ein langlebiger Schaumlöffel aus Edelstahl amortisiert sich durch seine Langlebigkeit, geringere Ersatzkäufe und konstante Funktionsfähigkeit. Im professionellen Umfeld senkt er die Ausfallwahrscheinlichkeit während des Betriebs; im privaten spart er schlicht Nerven. Selbst einfache Kalkulationen zeigen: Wer zehn Jahre lang jährlich einen 8-Euro-Löffel ersetzt, zahlt 80 Euro – mehr als einen Premiumlöffel für 35 Euro, der ein Jahrzehnt oder länger hält.

Die Investition in Qualität zahlt sich auch psychologisch aus. Werkzeuge, die verlässlich funktionieren, machen das Kochen angenehmer und reduzieren Stress. Diese weichen Faktoren lassen sich schwer in Euro messen, prägen aber die tägliche Erfahrung in der Küche.

Ein präzises Werkzeug als Ausdruck von Kochkultur

Der Schaumlöffel ist unscheinbar, aber symbolisch: Er steht für den Unterschied zwischen improvisiertem und kontrolliertem Arbeiten. In Küchen, in denen jedes Werkzeug eine klare Funktion hat und zuverlässig funktioniert, entsteht ein anderer Rhythmus. Es ist kein Zufall, dass Profis ihre Werkzeuge pflegen wie Musiker ihre Instrumente.

Ein Edelstahl-Schaumlöffel mit feinmaschigem Sieb und ergonomischem Griff ist mehr als eine Anschaffung – er ist ein stiller Verbündeter des Kochenden. Seine Präzision schafft Ruhe in der Bewegung, sein Gewicht Stabilität, seine Oberfläche Sauberkeit. Die Art, wie ein Werkzeug in der Hand liegt, beeinflusst die gesamte Arbeitsweise. Ein gut ausbalancierter Löffel erlaubt fließende, mühelose Bewegungen. Ein schlecht konstruierter zwingt zu Korrekturen, erhöht die Anspannung und macht das Kochen anstrengender als nötig.

Wer ihn einmal benutzt hat, spürt, wie eine kleine Entscheidung – Material statt Marke, Struktur statt Dekor – den gesamten Kochprozess verändert. Diese Erfahrung ist subtil, aber nachhaltig: Sie verändert die Erwartungshaltung an Küchengeräte insgesamt.

Alternative Materialien und ihre spezifischen Vorteile

Neben Edelstahl und Kunststoff gibt es weitere Materialoptionen, die je nach Anwendung ihre Berechtigung haben. Holzlöffel beispielsweise gelten als nachhaltig und werden in vielen Haushalten geschätzt. Sie eignen sich besonders für beschichtete Töpfe, da sie keine Kratzer verursachen.

Allerdings haben Holzschaumlöffel auch Nachteile: Sie sind nicht hitzebeständig genug für sehr hohe Temperaturen, können bei längerem Wasserkontakt aufquellen und sind schwieriger sauber zu halten als Edelstahl. Für bestimmte Anwendungen – etwa das schonende Umrühren empfindlicher Saucen – sind sie dennoch eine gute Wahl.

Silikonlöffel verbinden einige Vorteile beider Welten: Sie sind hitzebeständig, schonen beschichtete Oberflächen und sind spülmaschinenfest. Ihre Flexibilität kann jedoch bei schweren Lebensmitteln zum Nachteil werden, da sie sich unter Belastung durchbiegen. Die optimale Wahl hängt vom Einsatzzweck ab. Für den universellen Gebrauch und maximale Langlebigkeit bleibt Edelstahl 18/10 die beste Option. Für spezialisierte Anwendungen können jedoch alternative Materialien durchaus sinnvoll sein.

Praktischer Überblick: Die zentralen Vorteile auf einen Blick

Die wichtigsten Eigenschaften eines hochwertigen Schaumlöffels lassen sich übersichtlich zusammenfassen:

  • Hitzebeständigkeit bis über 250 Grad Celsius, ideal für Fett, Brühe und Wasser
  • Rostfreie, lebensmittelechte Oberfläche durch 18/10-Legierung
  • Ergonomischer Griff für präzises Arbeiten ohne Hitzestau
  • Feinmaschiges Sieb für gleichmäßige Trennung von Feststoffen und Flüssigkeit
  • Spülmaschinenfeste Konstruktion, keine chemische Beeinträchtigung
  • Langlebigkeit und Nachhaltigkeit durch vollständige Recycelbarkeit

Diese Eigenschaften machen den Unterschied zwischen einem Werkzeug, das seinen Zweck gerade so erfüllt, und einem, das über Jahre hinweg zuverlässig präzise Arbeit leistet. Die Investition in Qualität ist keine Frage des Luxus, sondern der Vernunft – besonders für alle, die regelmäßig und gerne kochen.

Die richtige Wahl für verschiedene Kochanforderungen

Nicht jeder Haushalt benötigt denselben Schaumlöffel. Die Anforderungen variieren je nach Kochstil, Häufigkeit der Nutzung und bevorzugten Gerichten. Wer hauptsächlich Pasta kocht, benötigt ein robustes Modell mit großem Sieb. Wer häufig frittiert, profitiert von einem feinmaschigen Sieb, das auch kleine Brösel zurückhält.

Für Haushalte mit beschichteten Töpfen sind Edelstahllöffel mit abgerundeten Kanten oder Silikonvarianten die bessere Wahl. Für Profiköche, die täglich intensive Kochsessions haben, ist die Investition in ein besonders hochwertiges Modell mit verstärktem Griff und optimal ausbalancierter Gewichtsverteilung sinnvoll.

Die gute Nachricht: Ein wirklich hochwertiger Schaumlöffel aus Edelstahl 18/10 deckt die meisten Anwendungsfälle ab. Er ist vielseitig genug für verschiedene Kochmethoden und robust genug für jahrzehntelangen Einsatz. Diese Universalität macht ihn zur sinnvollsten Erstinvestition für jeden, der sein Küchenwerkzeug erneuern möchte.

Ein gutes Werkzeug verändert nicht das Rezept – es verändert die Erfahrung

Ein Schaumlöffel mag wie eine kleine Entscheidung wirken, doch in Wirklichkeit spiegelt er die Haltung zum Kochen wider: Entweder man arbeitet mit Werkzeugen, die zufällig funktionieren – oder mit solchen, die es zuverlässig tun. Edelstahl 18/10, sauber verarbeitet, gut ausbalanciert und richtig gepflegt, verwandelt einen Alltagsgegenstand in ein dauerhaft präzises Kücheninstrument.

Die Qualität eines Schaumlöffels zeigt sich nicht beim ersten Gebrauch, sondern nach hunderten Einsätzen. Sie zeigt sich

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